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بسم الله الرحمن الرحيم
Im Namen Allahs des Allerbarmers des Barmherzigen
Nachricht und Kommentar
Die Besessenheit der Rechten in Frankreich gegenüber dem Islam nimmt zu: Sie wollen das Tragen des Hijabs und das Fasten für Minderjährige verbieten!
Nachricht:
Eine Gruppe von 29 Senatoren der französischen Republikaner (LR) veröffentlichte einen Bericht mit 17 Empfehlungen, die darauf abzielen, den sogenannten „politische Islam“ zu bekämpfen. Eine der ersten Empfehlungen des Berichts lautet, das Tragen des Hijabs an öffentlichen Orten für Mädchen unter 16 Jahren zu verbieten. Die Senatoren brachten zudem erneut den alten Vorschlag auf, das Tragen des Hijabs für begleitende Mütter bei Schulausflügen zu untersagen. Darüber hinaus fordern sie ein Verbot des Fastens im Ramadan für Minderjährige unter 16 Jahren.
Kommentar:
Der erwähnte Bericht, der von der Zeitung Le Figaro veröffentlicht wurde, trägt den Titel: „Politischer Islam: Ein Hindernis für unseren nationalen Zusammenhalt?“ und umfasst rund hundert Seiten. Der Bericht beschreibt das Kopftuch als „Banner der Geschlechtertrennung, Instrument sozialer Kontrolle und regionales Kennzeichen“ und warnte vor dem politischen Islam als Ideologie, die darauf abzielt, die Gesellschaft in Frankreich nach strikten religiösen Maßstäben zu formen. Es sei ein langfristiges separatistisches Projekt. Darüber hinaus behandelt der Bericht viele weitere Themen wie Zwangsheirat, Einbürgerung und andere Fragen!
Wer die Entwicklungen der Rechten und der Rechtsextremen verfolgt, erkennt anhand ihrer Berichte, Empfehlungen und Gesetzesvorschläge immer wieder, dass ihre Fixierung auf den Islam von Mal zu Mal zunimmt. In ihren Augen scheint die Wunderlösung darin zu bestehen, alles zu beseitigen, was mit dem Islam in Verbindung steht. Danach, so glauben sie, würden sich die Probleme Frankreichs von selbst lösen.
Das Land der Aufklärung, das heute eine echte politische Krise erlebt – Regierungen kommen und gehen, ohne dass politische Stabilität erreicht wird –, steht auch vor tiefen, bisher unbekannten Problemen und Herausforderungen: wirtschaftlicher Niedergang, steigende Lebenshaltungskosten, wachsende Kriminalität, eine Bildungskrise und vieles mehr. Rechte und Rechtsextreme lassen sich dabei immer wieder von den eigentlichen drängenden Problemen ablenken und richten ihren Fokus stattdessen auf einen Kampf gegen alle Erscheinungsformen des Islam in ihrem Land – unter dem Vorwand, die angeblich drohende „Bedrohung durch den politischen Islam“ zu bekämpfen.
Während sie Minderjährige zu Sex, Homosexualität und allen möglichen Lastern ermutigen, fordern sie das Verbot von Kopftuch, Fasten und Zwangsheirat. Wie miserabel sie doch urteilen!
Das Problem der Rechten mit dem Islam besteht darin, dass sie erkennen, dass er eine Ideologie ist und eine echte Bedrohung für ihre kapitalistischen Grundsätze darstellt – selbst wenn es keinen Staat gibt, der ihn verkörpert. Ihre Angst wächst von Tag zu Tag. Wenn sie sehen, dass ihre vorgeschlagenen Lösungen scheitern, wenden sie ihre ganze Energie darauf, jede islamische Erscheinung zu bekämpfen, selbst ein Stück Stoff, in der irrigen Annahme, dass sie damit ihren ideologischen Krieg gewinnen könnten.
Doch vergeblich! So sehr sie den Islam auch bekämpfen, er wird stärker werden, auferstehen und sich ausbreiten, während ihre eigene Ideologe dabei ist, in einen tiefen Abgrund zu stürzen.



