Media Office
Australien
| H. 25 Rajab 1447 | No: 1447/15 |
| M. Mittwoch, 14 Januar 2026 |
Presseverlautbarung
Verbotsvorschlag gegen Hizb-ut-Tahrir: Teil der globalen Kampagne gegen den Islam und die Muslime
(Übersetzt)
Vor fünfundzwanzig Jahren hat der sogenannte „Krieg gegen den Terror“ begonnen, mit dem ausdrücklichen Ziel, die Wiedererrichtung des Kalifats zu verhindern. Sein Zweck war es, die direkte Kontrolle über den Nahen Osten zurückzugewinnen, um die koloniale Architektur der USA aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zu sichern – angesichts der zunehmenden Fragilität ihrer ergebenen Statthalter und Agentenherrscher. Ihre Hoffnung bestand darin, die wachsende Unruhe in der Region zu unterdrücken, indem sie gewaltsam eine demokratische Regierungsform als Alternative zu der Tyrannei installierten, auf die man sich historisch verlassen hatte.
Dieser Traum verwandelte sich schnell in einen Albtraum. Doch die Dringlichkeit, die Wiedererrichtung des Kalifats zu verhindern, hat nie nachgelassen; denn die fortgesetzte Ausbeutung der Welt durch die USA gründet schlicht auf dem Fehlen einer gesellschaftlichen Alternative.
Ein zentraler Pfeiler der amerikanischen Vormachtstellung im Nahen Osten ist die Existenz des Zionistengebildes, das den USA als Vorposten in der Region dient. Sein Überleben ist für die US-Politik in der Region fundamental, wenn auch nicht unentbehrlich. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt betrachten die USA die Vorteile der Aufrechterhaltung der zionistischen Entität als gewichtiger als den Schaden durch dessen mögliche Nichtexistenz. Aus diesem Grund fungieren die USA weiterhin als Lebensader dieses Gebildes – selbst wenn die Zionisten mit Vergeblichkeit erkennen, dass ihre Abhängigkeit von den USA ein existenzielles Risiko darstellt.
Um dessen Fortbestand zu gewährleisten, versucht das Raubgebilde seinen Nutzen dadurch zu steigern, dass es sich als Bollwerk gegen den „radikalen Islam“ und die Bedrohung positioniert, die dieser angeblich für den Westen darstellt. Die Alarmglocken gegen den „radikalen Islam“ läuten in Washington wieder lautstark – angeführt von US-Präsident Trump persönlich, Außenminister Marco Rubio und der Direktorin der nationalen Nachrichtendienste Tulsi Gabbard.
Während diese Rufe dazu dienen, der zionistischen Entität Deckung zu geben und ihre fortgesetzte Existenz zu rechtfertigen, nachdem das zionistische Projekt jegliche Legitimität verloren hat, werden die Parolen gegen den „radikalen Islam“ – was nichts anderes als ein Ruf gegen den Islam selbst ist – verstärkt, um die fortgesetzte globale Unnachgiebigkeit der USA im Allgemeinen und im Nahen Osten im Speziellen zu rechtfertigen.
Der Genozid in Gaza hat die Welt für immer verändert. Die Maske des amerikanischen Exzeptionalismus wurde weggerissen; die Tyrannei der Nachkriegsordnung und ihre Mitschuld an der Ermöglichung von Verbrechen wie dem Völkermord in Gaza wurden endgültig entlarvt. Die Rolle der Kapitalisten bei der Schürung von Gewalt und ihrem zynischen Profitstreben wird nun weltweit verstanden.
Gaza hat das Narrativ gesprengt. Nicht nur der Zionismus hat seine Legitimität verloren, sondern die gesamte Weltordnung nach dem Zweiten Weltkrieg. Sowohl im Osten als auch im Westen stehen die Menschen nun auf der einen Seite und die Kapitalisten auf der anderen.
Der Islam ist die einzige Alternative zu dem Chaos, das wir alle gegenwärtig sehen. Hizb-ut-Tahrir ist der Vorreiter bei der Verfechtung der zivilisatorischen Alternative des Islam für die muslimische Welt – und aus diesem Grund, vor allem anderen, hängt nun die Drohung eines Verbots über unseren Köpfen.
Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir Australien
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