Freitag, 25 Sha'aban 1447 | 13/02/2026
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H.  25 Rajab 1447 No: 1447/14
M.  Mittwoch, 14 Januar 2026

 

Presseverlautbarung

Verbotsvorschlag gegen Hizb-ut-Tahrir: Wessen Rhetorik führt wirklich zu Gewalt?

(Übersetzt)

Anstatt die Ereignisse von Bondi anhand von Fakten zu erklären, werden diese schmerzhaft verzerrt, um sie in ein vordefiniertes Narrativ zu pressen. Völlig ungeachtet dessen, was die Fakten aussagen, wer die Täter und wer die Opfer sind oder in welchem Kontext die Angriffe von Bondi stattfanden: Der Antisemitismus muss zum Zentrum der Debatte gemacht werden – insbesondere dessen vermeintlich gewalttätige Ausprägung durch den sogenannten „radikalen Islam“.

Zionistische Fürsprecher sind fest entschlossen, die Schuld für Bondi dem Islam zuzuschreiben, obwohl die AFP-Kommissarin Kristy Barrett ausdrücklich betonte, dass die Tat weder religiös motiviert war noch die Täter Teil eines islamistisch inspirierten Netzwerks waren.

Doch in einem hartnäckigen, aber vorhersehbaren Versuch, Antizionismus mit Antisemitismus gleichzusetzen, behaupten zionistische Lobbyisten, der Islam fördere Judenhass. Die bloße Präsenz des Islam in der Gesellschaft schaffe angeblich ein Umfeld, in dem Antisemitismus gedeihe und zwangsläufig zu Angriffen führe. Eine Anschuldigung, die ausgerechnet von Kreisen ausgeht, die die letzten zwei Jahre damit verbracht haben, einen Völkermord zu bejubeln!

Wer also verbreitet eine Rhetorik, die tatsächlich zu Gewalt führt?

Die Dehumanisierung des Volkes Palästinas durch Verfechter des Zionismus ebnete den Weg für den ersten Völkermord im Jahr 1947. Jahrzehntelange Propaganda bereitete den Boden für das jüngste Beispiel eines Genozids in Gaza. Die zionistischen Besatzer in Palästina, unterstützt durch loyale Fürsprecher in diesem Land, haben wiederholt die Kollektivbestrafung des Volkes Palästinas, die Enteignung ihres Landes und den Völkermord an seiner Bevölkerung verherrlicht. Das Ergebnis: Hunderttausende Tote, Millionen entwurzelte Leben und ganze Städte, die über den Köpfen ihrer Bewohner dem Erdboden gleichgemacht wurden.

Doch die Welt soll diese grundlegenden Fakten vergessen, weil fünfzehn Menschen in Bondi ihr Leben verloren – durch die Taten von Individuen, deren Motive faktisch noch gar nicht abschließend bestimmt wurden.

Die Rhetorik, welche die zionistischen Fürsprecher zu kriminalisieren versuchen, hat nichts mit Antisemitismus zu tun, sondern ist reiner Antizionismus. Ihr Ziel ist es, jegliche Kritik am zionistischen Raubgebilde und dessen vermeintliches „Recht“, völkermörderische Gewalt gegen das Volk Palästinas auszuüben, unter Strafe zu stellen.

Nicht nur, dass das zionistische Raubgebilde für seine Verbrechen nicht zur Rechenschaft gezogen wird – kolonialistische Staaten, die dem Rest der Welt bereits unendlich größere Gewalt zugefügt haben, bieten ihm jeglichen diplomatischen Schutzschild, um es vor Verantwortung zu bewahren. Warum sollten sie auch anders handeln, wenn es ihr Geld und ihre Waffen sind, die diesen Völkermord erst ermöglichen?

Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir Australien

المكتب الإعلامي لحزب التحرير
Australien
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