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بسم الله الرحمن الرحيم
Im Namen Allahs des Allerbarmers des Barmherzigen
Nachricht und Kommentar
Ben-Gvir und die Überheblichkeit, die nicht andauern wird
Nachricht:
Der sogenannte Minister für nationale Sicherheit der zionistischen Entität, Itamar Ben-Gvir, löste am Mittwoch international scharfe Kritik aus, nachdem er ein Video veröffentlicht hatte, das Aktivisten zeigt, die von dem Gebilde festgenommen worden waren, nachdem die zionistischen Streitkräfte Schiffe der „Sumud-Flottille“ auf ihrem Weg in den Gazastreifen abgefangen hatten. Das Video zeigt Dutzende Aktivisten zunächst an Bord eines Militärschiffs und anschließend in einem Haftzentrum, wo sie kniend und mit gefesselten Händen zu sehen sind. In dem Video steht Ben-Gvir vor einem der Aktivisten, schwenkt die Flagge der zionistischen Entität und ruft: „Lang lebe Israel.“ (Sky News Arabia, 21.05.2026, bearbeitet)
Kommentar:
Diese Handlungen, die von Führungspersonen der zionistischen Entität wie Ben-Gvir oder Smotrich begangen werden, sind keine individuellen Verfehlungen oder vereinzelte Ausrutscher hier und da. Vielmehr spiegeln sie die Politik der zionistischen Entität in ihrer Überheblichkeit und ihrem Hochmut auf Erden. Unser Herr, der Erhabene, hat uns über diese Überheblichkeit in Kenntnis gesetzt und gesagt:
(وَقَضَيْنَا إِلَى بَنِي إِسْرَائِيلَ فِي الْكِتَابِ لَتُفْسِدُنَّ فِي الْأَرْضِ مَرَّتَيْنِ وَلَتَعْلُنَّ عُلُوّاً كَبِيراً)
Und Wir hatten den Kindern Israels in der Schrift dargelegt: "Ihr werdet gewiss zweimal im Land Unheil anrichten, und ihr werdet gewiss sehr überheblich sein.“ (17:4)
Nachdem das Zionistengebilde die Menschen in Gaza und im Libanon regelrecht niedergemetzelt und Syrien und den Iran angegriffen hatte und dabei meint, es könne überall seine Hand ausstrecken, ohne dass ihm jemand in seiner Tyrannei entgegentritt, nimmt die Entität nun nicht mal mehr Rücksicht auf westliche, nichtmuslimische Aktivisten. Diese berichteten von schweren Schlägen, Elektroschocks und sexuellen Übergriffen sowie von der Inhaftierung von Zivilisten in Metallcontainern unter Bedingungen, die sie als unmenschlich beschrieben. Bei einigen von ihnen waren Verletzungen, Knochenbrüche und Spuren von Folter an ihren Körpern zu erkennen. All dies ist die Verkörperung ihrer Glaubenslehren, nach denen Nichtjuden nicht als Menschen betrachtet werden, wodurch ihnen Würde und Menschlichkeit abgesprochen werden. Im Gegensatz dazu verstehen sie sich selbst als das „auserwählte Volk Gottes“ und gehen davon aus, dass die übrigen Völker nur dazu erschaffen worden seien, ihnen zu dienen.
Was die westlichen Staaten betrifft, so sehen sie in der zionistischen Entität einen unverzichtbaren Verbündeten zum Schutz ihrer Interessen und zur Sicherung ihrer Vorherrschaft im Nahen Osten. Die westliche Unterstützung beruht dabei auf gegenseitige Interessen, nicht auf dem Gefühl ihrer Völker oder auf der Würde der Individuen. Vielleicht findet sich die Erklärung dafür in der Geschichte: Als Theodor Herzl Ende des 19. Jahrhunderts den deutschen Kaiser Wilhelm traf und versuchte, ihn davon zu überzeugen, seine Bemühungen um die Errichtung eines jüdischen Staates auf dem Gebiet Palästinas zu unterstützen, war die Antwort des Kaisers eindeutig. Darin liegt auch eine Erklärung für viele Fragen der Gegenwart. Er fragte Herzl: „Warum sollte Deutschland euch unterstützen?“ Herzl antwortete: Wenn ihr uns helft und unsere Existenz später stützt, werdet ihr das erste Wort in unserer neuen Kolonie haben.
Allerdings zeigen die Aktivitäten der „Global Sumud Flotilla“ und ähnlicher westlicher Aktivisten sowie die Proteste und Stellungnahmen westlicher Staaten, dass diese Staaten über das Vorgehen der zionistischen Entität empört sind. Zwar lenken sie damit die Aufmerksamkeit auf das Leid der Menschen in Gaza, doch sie befreien Gaza nicht. Diese Aktivisten werden weder die Blockade durchbrechen noch das Unrecht beseitigen oder das Sterben der Menschen in Gaza beenden können. Friedlicher Protest ist gegenüber der zionistischen Entität wirkungslos, die nur die Sprache der Waffen versteht. Was mit Gewalt genommen wurde, kann nur mit Gewalt zurückerlangt werden. Und die westlichen Staaten werden nicht darauf hinarbeiten, das Zionistengebilde zu beseitigen.
Diese Überheblichkeit und dieser Hochmut, die wir heute erleben, sind nichts Neues in Allahs Gesetzmäßigkeit. Kein Volk hat ein solches Maß an Tyrannei und Unterdrückung erreicht, ohne schließlich dem Untergang anheimzufallen – von Pharao bis zu anderen Tyrannen. Denn Allahs Gesetzmäßigkeit ändert sich nicht, und sie wandelt sich nicht.
Wir zweifeln nicht daran, dass Allahs Sieg kommen wird und dass der Untergang der zionistischen Entität bevorsteht – in Erfüllung des Versprechens unseres Allahs, des Erhabenen.
(إِنَّا لَنَنصُرُ رُسُلَنَا وَالَّذِينَ آمَنُوا فِي الْحَيَاةِ الدُّنْيَا)
Gewiss, Wir werden Unsere Gesandten unterstützen und diejenigen, die im diesseitigen Leben glauben. (40:51)
Wie sehr sie sich auch freuen mögen und wie groß ihre Überheblichkeit auf Erden auch sein mag – der Tag des Sieges wird kommen, und ihr Untergang wird kommen, so Allah will.
(حَتَّى إِذَا فَرِحُواْ بِمَا أُوتُواْ أَخَذْنَاهُم بَغْتَةً فَإِذَا هُم مُّبْلِسُونَ * فَقُطِعَ دَابِرُ الْقَوْمِ الَّذِينَ ظَلَمُواْ وَالْحَمْدُ لِلّهِ رَبِّ الْعَالَمِينَ)
Als sie dann froh waren über das, was ihnen gegeben worden war, ergriffen Wir sie plötzlich. Da waren sie sogleich verzweifelt. So soll die Rückkehr der Leute, die Unrecht taten, abgeschnitten sein. (Alles) Lob gehört Allah, dem Herrn der Welten! (6:44-45)
Die einzige Frage, mit der wir uns beschäftigen sollten, lautet: Werden wir diejenigen sein, durch deren Hände sich Allahs Versprechen erfüllt? Oder werden wir untätig dasitzen und darauf warten, dass andere den großen Lohn erlangen?



