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بسم الله الرحمن الرحيم
Im Namen Allahs des Allerbarmers des Barmherzigen
Nachricht und Kommentar
Europa auf der Münchner Sicherheitskonferenz
Nachricht:
Sorgen um die europäische Sicherheit, die Folgen des Krieges in der Ukraine sowie zunehmender Druck aus den USA prägten den ersten Tag der Münchner Sicherheitskonferenz. Gleichzeitig wächst in Europa die Besorgnis über eine Erschütterung der internationalen Ordnung. Die politischen Entscheidungsträger betonten daher die Notwendigkeit, die Verteidigungsfähigkeiten zu stärken und die Sicherheitsarchitektur des Kontinents grundlegend zu überdenken.
Am Freitag (13.02.2026) wurde die Münchner Sicherheitskonferenz eröffnet, an der mehr als 60 Staats- und Regierungschefs sowie rund 100 Verteidigungs- und Außenminister teilnahmen – zu einem besonders sensiblen Zeitpunkt in der Geschichte Europas. (Al Jazeera Net)
Kommentar:
Es ist kaum übertrieben zu sagen, dass diese Konferenz in ihrer jetzigen Form Europa eine Gelegenheit bot, den Zustand zu beklagen, in den es geraten ist: nachdem die USA Europa in den russisch-ukrainischen Krieg hineingezogen haben, es dazu drängten, seine Beiträge zur NATO auf 5 % zu erhöhen, ihm Zölle auferlegten und sogar damit drohten, die zu einem europäischen Staat – nämlich Dänemark – gehörende Insel Grönland zu übernehmen. Zudem versuchen die USA, den russisch-ukrainischen Krieg ohne Einbeziehung Europas zu beenden.
Europa, das sich heute besorgt über das Wanken der Grundlagen der internationalen Ordnung zeigt und darüber klagt, hat in vielen seiner Staaten jahrzehntelang zahlreiche schwächere Länder kolonialisiert, deren Reichtümer ausgebeutet und darüber hinaus brutale Massaker an den Bevölkerungen der kolonisierten Gebiete verübt. Die USA erscheinen in ihrem neuen Formen des Einflusses dabei gewissermaßen als Erben des europäischen Kolonialismus. Zugleich scheinen die europäischen Kolonialmächte das Leid zu vergessen, das sie den von ihnen beherrschten Ländern in den vergangenen zwei Jahrhunderten zugefügt haben.
Europa, das nun beginnt, den Druck unter den eigenen Füßen zu spüren, steht vor schwierigen Tagen der Abrechnung – nicht durch Amerika oder Russland, sondern durch die Länder, die es einst kolonialisiert hat. Die Zukunft Europas liegt weder an der Seite der USA noch Russlands, sondern vielmehr in einer Konfrontation mit der islamischen Welt, in der Armeen eines künftigen Kalifats Europa erobern, in die muslimische Welt eingliedern und dort eine islamische Herrschaft errichten werden – möglicherweise in nicht allzu ferner Zukunft.



