Media Office
Sudan
| H. 28 Sha'aban 1447 | No: HTS1447/95 |
| M. Montag, 16 Februar 2026 |
Presseverlautbarung
Wenn der eigentliche Hüter des Volkes zum bloßen Steuervogt herabsinkt
(Übersetzt)
Erschütternde Nachrichten erreichen uns vom Weißen Nil: Im Gebiet von Wad al-Zaki sind am Samstag, den 14. Februar 2026, zwölf Menschen ertrunken, nachdem ihr Boot auf dem Weg aus al-Sufi kenterte. Nur wenige Tage zuvor, am Mittwoch, den 11. Februar 2026, forderte der Nil bereits 21 Todesopfer, als ein Boot zwischen Tayba al-Khawad und Deim al-Quray im Bundesstaat Nahr an-Nil sank.
Diese Tragödien sind kein Zufall und auch nicht bloß das Ergebnis „mangelhafter“ Fürsorge – es ist das Resultat einer totalen staatlichen Verantwortungslosigkeit. Dass sich solche Vorfälle in weiten Teilen des Sudan ständig wiederholen, hat einen systemischen Grund: Der Staat entzieht sich seiner islamrechtlichen Verpflichtung, die Angelegenheiten der Menschen zu ordnen und für sichere Verkehrswege zu sorgen. Was wir im Sudan erleben, ist kein Staat, der seinen Bürgern dient, sondern ein reiner Fiskalapparat, der nur noch das Eintreiben von Steuern kennt. Es ist dieser Obrigkeit gleichgültig, ob die Menschen ertrinken, verhungern, an Seuchen krepieren oder in einem künstlich inszenierten Krieg zerrieben werden – solange der Zugriff auf die Taschen der Bürger gesichert bleibt, wie es der Finanzminister unverblümt eingestand.
Anstatt das Leben der Menschen zu schützen, richtet die Regierung ihre gesamte Gewalt gegen jene, die für einen wahrhaftig fürsorglichen Staat eintreten: das Kalifat gemäß dem Plan des Prophetentums. Mit konstruierten Vorwürfen und bösartigen Anzeigen werden Mitglieder von Hizb-ut-Tahrir in der Stadt Al-Ubayyid verfolgt und unter Verweigerung jeglicher Kaution in düstere Kerker geworfen. Dort verharren sie nun seit fast einem Monat und warten auf ihren Prozesstag am Sonntag, den 22. Februar 2026.
Doch wir von Hizb-ut-Tahrir / wilāya Sudan lassen uns weder durch Gefängnismauern noch durch Schauprozesse einschüchtern. Wir tragen eine gewaltige Pflicht voran, die von so vielen vernachlässigt wird – ungeachtet der warnenden Worte des Propheten (s), dass jener, der nicht durch einen Treueeid gebunden ist, einen Tod wie in den Tagen der Unwissenheit (ǧāhilīya) stirbt:
«وَمَنْ مَاتَ وَلَيْسَ فِي عُنُقِهِ بَيْعَةٌ مَاتَ مِيتَةً جَاهِلِيَّةً»
„Wer stirbt und in seinem keine baiʿa trägt, der stirbt einen Tod der ǧāhilīya.”
Daher, ihr Anwohner des Sudan: Schließt euch dem Ruf von Hizb-ut-Tahrir an! Arbeitet gemeinsam mit uns für die Errichtung des Kalifats. Es ist der Befehl eures Herrn, die einzige Quelle eurer Würde und der wahre Hüter eurer Belange. Nur in diesem Staat liegt das Wohlgefallen eures Schöpfers.
Eilt herbei, um jene Ordnung zu begründen, deren Kalif einst voller Gottesfurcht sprach: „Bei Allah, wenn ein Maultier im Irak stolpern würde, so müsste ich fürchten, dass Allah mich fragt: ‚Warum hast du ihm nicht den Weg geebnet, o ʿUmar?‘“
(يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا اسْتَجِيبُوا للهِ وَلِلرَّسُولِ إِذَا دَعَاكُمْ لِمَا يُحْيِيكُمْ)
O die ihr glaubt, leistet Allah und dem Gesandten Folge, wenn er euch zu dem aufruft, was euch Leben gibt. (8:24)
| المكتب الإعلامي لحزب التحرير Sudan |
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